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Fischland Darss Zingst

Die Urlaubsregion Fischland-Darß-Zingst wird als die schönste Halbinsel Deutschlands bezeichnet. Mit einer Länge von 45 Kilometern bietet sie genügend Raum, um diese einzigartige Naturlandschaft mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auf dem Wasserweg zu erkunden.

Altehrwürdige Bauerngehöfte, Kapitänshäuser und der Rundblick von Kirchtürmen machen diese Region zu einem unverwechselbaren Erlebnis. Der feine Sandstrand bietet nicht nur ein fantastisches Badeerlebnis im Sommer, er lädt ein zu ausgiebigen Spaziergängen im Herbst oder Winter und bildet ein fantastisches Motiv für die private Bildersammlung eines jeden Urlaubers, in jeder Jahreszeit. Genießen Sie das Abendrot am Weststrand und lassen Sie sich und Ihren Partner von dieser herausragenden Ostseeromantik beeindrucken.

Das Gold der Ostsee

Fischland, Darß, Zingst - Bernstein Gebetsschnüre der Mohammedaner sind aus Ihm gemacht, und Luther ein Stück "Börnstein" zur Heilung seines Steinleidens. Kein Wunder also,wenn wenig nach Sonnenaufgang an Fischlands Außenküste konzentriert und gebückt laufende Badegäste einem seltsamen Sport frönen: Bernsteinsplitter suchen. Begehrt sind Steine mit Einschlüssen: vor 40 Millionen Jahren vom Harz umschlossenen Käferchen oder Pflanzenteile. Sie sind seltener als gemeinhin angenommen, und Einheimische wissen, dass Nordoststurm nötig ist, um größere Bernsteinbrocken zwischen Tang ans Tageslicht zu bringen. Ein kleiner Tipp: Der Stein ist von anderen gut zu unterscheiden, weil er beim Reiben an Wollsachen leicht elektrisch wird. Und ein kleiner Trost: Wer nicht fündig wird, kann das "Gold der Ostsee" wenigstens im Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten bewundern.



Auf großer Fahrt bis Übersee

1819 schrieb ein schwedischer Hauptmann: "Darßer sind als Seeleute...sehr gesucht, weil man sie gewiss nirgends besser finden kann..." Während der Glanzzeit der hiesigen Schifffahrt im 19. Jahrhundert fand man zwei Berufsgruppen: Seefahrer und Schiffbauer. Ihre Briggs, Barken und Vollschiffe wagten sich bis nach Übersee. In Barth und Zingst waren zeitweisen mehr Schiffe beheimatet als in Stralsund oder Greifswald. Das Aufkommen der Dampfer, der "Stinkbüdels" oder "Füerfräters", brachte das Ende eigener Schifffahrt. Man heuerte in den großen Reedereien in Rostock, Stralsund und Kiel an. Heute erinnern prachtvolle Seemannsgräber auf dem Zingster Friedhof, die dortigen Kapitänshäuser, das reizende Seemannsdörfchen Born oder die 1846 gegründete Wustrower Seefahrtschule an alte Fahrenszeiten.