| Hansestadt Greifswald |
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Im Jahr 1456 gründete Bürgermeister Heinrich Rubenow die Universität, die zweitälteste Norddeutschlands. Diese wurde rasch kulturelles Zentrum Pommerns und prägt heutzutage auch Dank seiner 11.800 Studenten sowohl den Puls als auch den Rhythmus der Stadt. Das Zentrum Greifswalds bildet der Markt mit dem mittelalterlichen Rathaus aus dem 14. Jh. Ebenfalls aus diesem Jahrhundert stammt die Marienkirche mit ihrer gewaltigen, kreuzrippengewölbten Backsteinhalle.
Das Pommersche Landesmuseum ist direkt am Marktplatz gelegen und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Am 4. Juni 2005 wurde die gesamte, aus 6 Häusern und 4 Außenanlagen bestehende Einrichtung der Öffentlichkeit übergeben und beinhaltet unter anderem zahlreiche Gemälde des in Greifswald geborenen Malers Caspar David Friedrich. Das Wahrzeichen des Fischerdorfes Wiek im Osten der Stadt an der Mündung des Flusses Ryck ist eine wunderschöne holländische Klappbrücke von 1887. Des Weiteren sind zahlreiche alte Fischer- und Kapitänshäuser sowie ein kilometerlanger Yachthafen zu entdecken. |


Die altehrwürdige Hanse- und Universitätsstadt Greifswald am gleichnamigen Bodden entstand um das 1199 erbaute Zisterzienserkloster Eldena. 1250 erhielt Greifswald das Lübische Recht, wurde Mitglied der Hanse und bekam kurz darauf das Recht zur Selbstverteidigung.
Der ursprünglich im 13. Jh. vollendete Dom St. Nikolai wurde gegen Ende des 14. Jh. zu seiner heutigen Größe von knapp 100 Metern erweitert. 
